Wohngemeinschaft und Alltagsbegleitung

Die Wohngemeinschaften ermöglichen ein Stück Normalität durch harmonisches Miteinander und sinnaktivierenden Lebensraum.

Sich und seine Fähigkeiten einbringen, um Leben zu gestalten:
Wir legen Wert darauf, dass möglichst viele Aufgaben direkt von der Gemeinschaft übernommen werden. Dadurch wird die Selbstständigkeit gefördert. Jeder kann sich entsprechend seiner Vorlieben und Fähigkeiten einbringen.

Begleiten statt betreuen:
Wir möchten die uns anvertrauten Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten. Daher stellen wir alltagsstrukturierende, alltägliche Tätigkeiten in den Mittelpunkt. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten können Einzelne aktiv oder auch beobachtend (passiv) mitwirken. Andere Aktivitäten sind: das gemeinsame Lesen der Zeitung und von Büchern und Zeitschriften, Wäsche einräumen, die Blumenpflege, Ordnung halten, sportliche und geistige Fitness u.v.m. Die Phasen der Aktivität und der Ruhe stehen im ausgewogenen Verhältnis und sind je nach Bedürfnis und Belieben der einzelnen Bewohner möglich.

Die Milieuorientierung bietet neben der baulichen Verwirklichung des Konzepts (mittige Bauweise, kleine Einheiten) eine Orientierungshilfe, in der Wert auf Gegenstände und Hilfsmittel gelegt wird. Jede Wohngemeinschaft besteht aus dem  Essbereich und der offenen Küche, einem antik gestalteten Teezimmer, einem Wohnzimmer mit bequemen Sofas und dem Außenbereich mit Korbmöbeln und Pflanzen. Die Wohngemeinschaft erhält zusätzlich einen Erlebnischarakter durch die Inneneinrichtungsgegenständen sowie die Gebrauchsgegenstände des Alltags: Nähkästchen, Zeitungen, Sekretär etc. Zudem wird das Mitbringen von vertrauten Gegenständen aus der eigenen Häuslichkeit beim Einzug begrüßt. Alle Wohngemeinschaften sind nach Freiburger Orten benannt.

Die Personenzentrierung zeichnet sich dadurch aus, dass die begleitenden Mitwirkenden den einzelnen Bewohner als Individuum mit seinen Bedürfnissen und Einschränkungen annehmen. Sie bieten Hilfen gemäß  dieser  Ressourcen an und wirken auf eine Teilnahme am sozialen Leben in der Wohngemeinschaft hin, indem sie bei den täglichen Aktivitäten begleiten und sensibel unterstützen sowie die Beziehungen zu Angehörigen und Mitbewohnern verbessern.

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